Arbeitsgesetze regeln das Arbeitsrecht. Dieses ist in unterschiedliche Bereiche aufgegliedert.
Typische Fragestellungen an einen Anwalt für Arbeitsrecht
Wenden sich Mandanten an einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Juristen, geht es in den meisten Fällen um die Themen Urlaub, Elternzeit, Schwerbehinderung, Kündigung, Abmahnung oder Arbeitsvertrag.
Dabei differenziert der Rechtsanwalt die Rechte von Arbeitnehmern einerseits und die Rechte von Arbeitgebern andererseits. Typischerweise besteht im Arbeitsleben auch Regelungsbedarf hinsichtlich der Ausschreibung von freien Arbeitsstellen. Die Probezeit von Arbeitnehmern ist oft ein wichtiges Thema bei Mandanten, die einen Anwalt, wie zum Beispiel Rechtsanwältin Elke Heidler aufsuchen.
Der Aufhebungsvertrag
Der Aufhebungsvertrag ist ein Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sein Zweck besteht darin, ein Arbeitsverhältnis zu beenden. Üblicherweise setzt der Arbeitgeber diesen Vertrag auf. Dann legt er ihn dem Arbeitnehmer vor. Nicht selten unterzeichnet der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag, ohne vorher die kompetente Beratung seitens eines Anwalts für Arbeitsrecht in Anspruch zu nehmen.
Widerrufsrecht
Arbeitnehmer hatten lange Zeit im Falle eines Aufhebungsvertrages kein Widerrufsrecht, wenn dieser außerhalb der Arbeitsstelle unterzeichnet worden waren. Sind Arbeitnehmer krank, drängen Arbeitgeber ihnen manchmal in Privaträumen einen Aufhebungsvertrag auf. Auch in Anwaltskanzleien finden solche Vertragsunterzeichnungen mit Arbeitgebern statt.
Besonderheit Aufhebungsvertrag
Das Gebot fairen Handelns vor Abschluss des Aufhebungsvertrages ist verletzt, wenn von einer Seite psychischer Druck auf die andere Seite ausgeübt wird. In solch einem Fall ist der Arbeitnehmer in seiner Entscheidungsfreiheit erheblich eingeschränkt. Gerade angesichts des erkrankten Arbeitnehmers hätte der Vorgesetzte sich möglicherweise dessen momentane Schwäche, also die Erkrankung, zunutze gemacht. Kläger sind dann so zu betrachten, als hätten sie den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnet. Somit bestehe das Arbeitsverhältnis weiter fort.
Kein Widerrufsrecht bei Aufhebungsvertrag
Der Arbeitnehmer hat nach der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages kein Widerrufsrecht. Allerdings darf er nicht seitens des Arbeitgebers derart zur Unterschrift genötigt werden, dass er unüberlegt und unfreiwillig unterschreibt. Der Anwalt für Arbeitsrecht weiß: Oft unterschreiben Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag tatsächlich unter Druck. Auch ohne dass Arbeitnehmer einen solchen Vertrag widerrufen, könnten sich daher viele Aufhebungsverträge als unwirksam erweisen.
Hier berät der Anwalt
Neben Aufhebungsverträgen weiß der Anwalt auch Rat im Falle von Mobbing, Diskriminierung, Abwehr von ungerechtfertigten Abmahnungen, Vergütungsfragen oder Abfindungen. Zu seinen Mandanten zählt der Jurist Arbeitnehmer, Vorgesetzte, Auszubildende und Arbeiter. Er berät in vertraglichen Fragen und das nicht nur in Bezug auf das Arbeitsrecht. Auch verwandte Rechtsgebiete wie das Steuerrecht gehören zu seinem Kompetenzbereich.
Der Anwalt schafft Klarheit
Der Anwalt berät in allen Fragen, die im Arbeitsleben relevant sind. Arbeitnehmer haben jederzeit die Möglichkeit, in einer spezialisierten Anwaltskanzlei Verträge überprüfen zu lassen und wichtige Fragen zu stellen. Nicht immer sind Arbeitsverträge hieb-und stichfest. Bei sorgfältiger Überprüfung erweisen sie sich oftmals als unwirksam. Bei Unsicherheiten ist es wichtig, den Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren. Eigene Rechte sind nur durchzusetzen, wenn man diese auch versteht und kennt. Bei Unklarheiten im Arbeitsrecht ist der Gang zu einem Juristen zu empfehlen. Dabei sind unbedingt Fristen einzuhalten.