Der BGH-Anwalt - Wichtiger Wegbegleiter vor dem höchsten Gericht

Es gibt einige Gerichte, an denen Anwaltspflicht herrscht. Nennenswertes Beispiel: Der Bundesgerichtshof. Vor dem BGH benötigt man einen Anwalt mit spezieller BGH-Zulassung.
Zwingende Voraussetzung für Rechtsanwälte am BGH sei ein Mindestalter von 35, sowie fortwährende Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren. Der Rechtsanwalt beim BGH wird durch einen Wahlausschuss ernannt, während die Zulassung politisch durch den Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz abgesegnet werden muss. Etwa 42 Rechtsanwälte beim BGH sind derzeit zugelassen. Die Gesamtzahl der zugelassenen BGH-Anwälte haben zugleich einen Kanzleisitz in Karlsruhe oder Umgebung.

Was ist das Besondere am Bundesgerichtshof?


Der BGH in Karlsruhe gilt als das oberste Gericht. Es wird tätig, wenn grundsätzliche Rechtsfragen geklärt werden müssen. Weiterhin soll der BGH auch die Einheit des Rechts sichern und auch die Fortbildung des Rechts gewährleisten. Dem Bundesgerichtshof obliegt es darüber hinaus auch, Entscheidungen von Amtsgerichten, Oberlandesgerichten oder Landgerichten auf Rechtsfehler zu überprüfen. Die Rechtsauffassung des obersten Gerichtes ist maßgeblich und entscheidungserheblich für die Instanzgerichte, also der Amtsgerichte, der Oberlandesgerichte und der Landgerichte. In der Regel folgen diese Gerichte der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshofes, obgleich dessen Entscheidungen grundlegend formal nicht immer bindend ist. Entscheidungen des Bundesgerichtshofes sind wesentlich für Versicherungen oder Banken, sowie für Vermieter und Anwälte im Scheidungsrecht.

Warum geht es ohne Rechtsanwalt beim BGH nicht?


Um effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, ist ein Anwalt bedeutend. Ohne anwaltliche Vertretung geht es nicht beim Revisionsgericht. Der BGH verfügt über eine eigene Anwaltschaft, die speziell für BGH-Recht zugelassen ist.
Der Rechtsanwalt beim BGH bearbeitet Rechtsbeschwerden, Nichtzulassungsbeschwerden und zivilrechtliche Revisionen, um qualifizierten Rechtschutz zu ermöglichen.

Woher weiß der Mandant, dass der Anwalt eine BGH-Zulassung besitzt?


BGH-Anwälte sind in Karlsruhe angesiedelt. Hat ein Mandant mithilfe eines Anwaltes den Beschwerdeweg der unteren Instanzen beschritten und wünscht eine unabhängige Endkontrolle, so wird sich der zuvor tätige Anwalt um einen geeigneten BGH-Anwalt bemühen, insofern er selbst keine BGH-Zulassung besitzt und den Fall beim Bundesgerichtshof selbst weiter austragen könnte. Mandanten können auch im Internet oder beim BGH direkt einen geeigneten Anwalt erfragen.

BGH-Anwalt - Wichtiger Begleiter vor dem höchstem Gericht, gerade auch im Sinne des Allgemeininteresses


Zivile rechtliche Angelegenheiten vor diesem Revisionsgericht betreffen zumeist auch das Allgemeininteresse. Das Rechtsmittelverfahren vor dem BGH ist nicht mit dem der Instanzgerichte vergleichbar. Beim höchstem Gericht geht es insbesondere um Rechtsfragen, die unabhängig vom Einzelfall sind, aber für die Mandanten und das Allgemeininteresse besonderen Klärungsbedarf haben. Der BGH-Anwalt arbeitet hierfür auch mit dem Anwalt zusammen, der die Vorinstanzen begleitet hat und ist somit ein bedeutender Ansprechpartner für den Mandanten und ein wesentlicher Mitwirker für das allgemeine Interesse. Verfahren vor dem höchstem Gericht bedürfen Erfahrung und abstraktes Denkvermögen. Aus diesem Grund ist die Auswahl und Zulassung dieser Anwälte relativ streng.

Mehr finden Sie auch auf Seiten wie, von dem Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Hans-Eike Keller!

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